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Auf der Berlinale 2015: Tag 3

Mein letzter Tag in Berlin begann relativ früh mit einem „geht-so-Frühstück“ aber dafür guten Kaffee im Spreegold.

Donnerstag, 12. Februar: Tag 3 auf der Berlinale

The Voices
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Danach sahen wir den äußerst verstörenden Film The Voices mit Ryan Reynolds. Verstörend war der Film vor allem deshalb, weil es ein Slasher Film im quietsche Plastiklook war. Schade nur, dass sich der Film nicht entscheiden konnte, ob er ein Horror-Film oder eine Komödie sein wollte. So wird niemand richtig glücklich, keiner lacht und noch weniger gruseln sich. Schmunzelt musste ich bei der einen oder anderen Anspielung an Alfred Hitchcocks Psycho.

 

Still Alice Plakat
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Hinterher fuhren wir mit der U-Bahn in die hackischen Höfe und schauten Still Alice. Juian Moore spielt eine Frau, die viel zu früh an Alzheimer erkrankt. Witzig, dass Till Schweiger vor kurzem das gleiche Thema behandelte, wenn auch nicht so ernst. Obwohl ich mich langweilte, weil mich das Thema einfach gar nicht interessiert, schaute ich den Film gern. Es war faszinierend und traurig, zu beobachten, wie sie nach und nach Ihre Erinnerung verliert. Dennoch war ich am Ende ein kleines bisschen froh.

 

She's Funny That Way Plakat
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Der Abschluss unserer Berlinale Tage fand wie immer im Alhambra statt. Senator lud zum Essen und den Film She’s Funny That Way. Ich verlassen Filme nur selten vor dem Abspann, aber hier musste es einfach sein. Der Film war grausam. Kein bisschen lustig. Dafür war das Buffet hinter fantastisch und ich musste aufpassen, mich nicht zu überfressen.

Mein Kollege fuhr danach direkt nach Hamburg. Ich traf mich noch mit einem Freund bevor ich am Freitag nach Berlin fuhr. Insgesamt war der diesjährige Besuch auf der Berlinale eine Enttäuschung.